Bolivien mit 6000er-Wandergipfel

Trekking in der weltgrössten Salzwüste, bei Lagunen und Vulkanen, Besteigung des einfachen 6000er-Wanderbergs Uturuncu

Lassen Sie sich von einem der abenteuerlichsten Länder Südamerikas begeistern!

Die Highlights dieser dreiwöchigen Reise lauten:

● Besteigung des Uturuncu (6008 m)
● Laguna Colorada, Siloli-Wüste und Ojo de Perdiz
● Tunupa-Vulkan, Isla Pescado, Potosi, Sucre
● Weltgrösster Salzsee Salar de Uyuni
● Colca Canyon, Titicacasee, Copacabana, La Paz
● Valle de Luna, Sajama- und Avaroa-Nationalpark
● optionale Besteigung des Acotango (6052 m)

Die neuste Reise im Programm von Kaufmann Trekking führt nach Bolivien, mit mehr als 1 Mio. Quadratkilometern Fläche eines der vielfältigsten und abenteuerlichsten Länder Südamerikas. Natur- und Wanderfreunde kommen bei dieser abwechslungsreichen Reise zu den Schönheiten Boliviens voll auf ihre Kosten.

Die Reise beginnt in Peru. Die Wanderungen beim Colca Canyon und Titicacasee verschaffen uns eine gute Akklimatisation für die bevorstehende Höhenexponierung auf dem Altiplano, meist über 4000 m Höhe. Die Gebiete rund um den grössten Binnensee in Südamerika sind geprägt von Kultur und Tradition.

Der Abstecher mit Wanderung im Colca Canyon, zweittiefste Schlucht der Erde, wird dem einen oder andern  wohl den Atem rauben: tiefer als der Grand Canyon!

Bei Copacabana überschreiten wir die Grenze von Peru nach Bolivien. Die Wanderung auf der Sonneninsel gewährt einen guten Ausblick über die Fläche des Titicacasees, einem Ozean im Hochgebirge.

Der Salar de Uyuni, weltgrösster Salzsee, bildet nach der Hauptstadt La Paz das zweite Highlight in Bolivien. Mit seinen 10’000 Quadratkilometern ein weiteres unvergessliches Naturschauspiel. Die Höhenakklimatisierung erfolgt weiterhin ganz nebenbei, und wir können bestens vorbereitet das Bergprogramm angehen. Am farbenprächtigen Vulkan Tunupa steigen wir hoch bis über 4600 m ü.M. und überblicken die unter uns liegenden Salzseen.

Danach folgt der Wechsel in den Sajama-Nationalpark. Wir beziehen unsere Unterkunft zu Füssen des höchsten Bergs in Bolivien und überschreiten bei einer weiteren Akklimatisationstour die 5000-Meter-Marke.

Höhepunkt des Trekkings ist die Besteigung des 6008 Meter hohen Vulkan Uturuncu, einem der Supervulkane unseres Planeten. Einen Sechstausender zu besteigen, erfordert normalerweise technische Kenntnisse mit Seil und Pickel. Nicht so beim Uturuncu: jeder gesunde Gast mit einer guten Kondition kann in gemächlichem Tempo auf den Gipfel wandern und sich – bestens akklimatisiert – den Traum eines Sechstausenders erfüllen.

Hochtourenerprobte können optional einen weiteren 6000er besteigen, den 6056 m hohen Acontango, Die Ausblicke vom Gipfel in den chilenischen Lauca-Nationalpark und zum Sajama sind gigantisch.

Begleitet werden Sie von einem Schweizer Reiseleiter. Vor Ort gesellt sich ein lokaler Führer dazu sowie situativ ein deutsch sprechender Kulturführer. Für die Trekkingtage reist eine Küchencrew mit, um uns kulinarisch zu verwöhnen. Unterwegs sind wir entweder im bequemen Reisebus oder, auf den abgelegenen und vielfach ungeteerten Strassen in Bolivien, in geländegängigen Jeeps.

Brechen Sie auf in eines der abenteuerlichsten Länder Südamerikas! Dies mit dem bekannt guten und persönlichen Service, den Sie bei Kaufmann Trekking bereits im Vorfeld der Reise geniessen.

Bolivien wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden!


Reisedaten und Kosten

Die nächsten Bolivien-Reisen mit Schweizer Reiseleitung finden statt:

● 26.09. – 18.10.2020    ● Juli 2021    ● Oktober 2021

Preis Fr. 6’910.- für 23-tägige Reise, beinhaltend:
● Linienflug Air France Zürich-Paris-Lima und retour, inkl. Taxen und 23 kg Fluggepäck
● Schweizer Reiseleitung in Peru und in Bolivien zeitweise ergänzt durch einheimische Führer/Bergführer
● Vollpension während der ganzen Reise, Basis Doppelzimmer
● alle gemäss Programm enthaltenen Transfers, teils in Bus, teils in Allrad-Jeeps, bei Fahrt in Allrad-Jeeps
● Maximalbelegung von 4 Gästen pro Jeep alle gemäss Programm enthaltenen Flüge in Peru und Bolivien
● Übernachtungen in den lokal besten Unterkünften
● Besteigung des Uturuncu (6008 m)
● mehrere Trekkingtage gemäss Programm
● Rundreise ab Lima/Peru bis Lima gemäss Programm mit Besuch der folgenden Orte:
Arequipa, Colca Canyon, Titicacasee, Isla del Sol, Copacabana, Laguna Colorada, Siloli-Wüste, Ojo de Perdiz, Tunupa-Vulkan, Isla Pescado, Potosi, Sucre, Salar de Uyuni (weltgrösster Salzsee), Valle de Luna, Sajama- und Avaroa-Nationalpark
● Gepäckliste und Vorbereitungs-Höck vor Reiseantritt
● Gratisausrüstung: Trolley, Trinkflasche, Sitzkissen, Pelerine, Schlauchschal u.m.

Aufpreis für Besteigung Acotango: Fr. 200.-

Reiseablauf

1. Tag:
Am Samstagmorgen Besammlung am Flughafen Kloten, wo einem die Tourenleitung erwartet. Linienflug mit Air France via Paris nach Lima, Landung gegen 16 Uhr Ortszeit. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten Weiterflug (ca. 1 ½ Std.) nach Arequipa und Transfer in unser Hotel in Arequipa (2330 m ü.M.).

2. Tag:
Ausschlafen und Relaxen. Nach dem Mittagessen Bummel durch das historische Zentrum von Arequipa. Die «Weisse Stadt» ist umgeben von schneegekrönten Vulkanen. Nachmittags Busfahrt (ca. 3 ¾ Std.) über den
4800 m hohen Patapampa-Pass in das 170 km entfernte Colca Tal. Die Fahrt führt durch den Nationalpark von Aguada Blanca hinunter zur Colca Schlucht ,vorbei an imposanten Vulkankegeln. Mit etwas Glück
sichten wir Alpakas und Vikunjas. Den Sundowner geniessen wir auf der Terrasse des Hotels und bewundern den Sternenhimmel über der südlichen Hemisphäre. Übernachtung Colca Trek Lodge (3250 m).

3. Tag:
Wanderung (ca. 6 Std.) hinunter in die zweittiefste Schlucht der Welt. Der Colca-Fluss schlängelt sich in der bis zu tausend Meter tiefen Schlucht hinunter zum Meer. Vom kleinen Kolibri bis zum grossen Kondor
können über hundert Vogelarten entdeckt werden. Früh morgens fahren wir zum Cruz del Condor und beobachten an diesem prädestinierten Ort die Kondore. Danach Wanderung (ca. 3 Std.) hinunter bis
zum Grund des Canyons, Mittagessen (Lunchbox) im Dorf Sangalle. Danach Aufstieg, gut 3 Std., zum Dorf Malata, wo uns der Bus erwartet und ins Hotel zurückfährt. Optional kann auf die Wanderung verzichtet
werden und nach dem Besuch des Cruz del Condor Relaxtag in der Lodge. Nochmalige Übernachtung in der Colca Trek Lodge (3250 m).

4. Tag:
Ganztägige Busfahrt (540 km) via Puno nach Copacabana, einer Halbinsel am südlichen Ende des Titicacasees auf der Altiplano-Hochebene. Mit einer Länge von rund 180 km und einer Fläche von fast 8000 km² gilt er
als grösster See Südamerikas. Die Region hier wird als das Ursprungsgebiet des Kartoffelanbaus angesehen. Kurz vor Copacabana überqueren wir die Grenze von Peru nach Bolivien. Hotel-Übernachtung (3810 m).

5. Tag:
Ausflug mit dem Schiff zur Isla del Sol und Wanderung auf der «Sonneninsel». Von hier oben offenbart sich die Weite des Titicacasees mit seinem türkisfarbenen Wasser. Der Mythologie der Inka zufolge soll der Sonnengott Inti seinen Sohn, den ersten Inka und seine Frau auf einem Felsen der Isla del Sol zur Erde gelassen haben, damit die beiden hier eine Inka Dynastie aufbauen.  Höchster Punkt unserer Wanderung ist der Cerro Chequesan mit 4075 m, womit wir heute unseren ersten 4000er besteigen.  Nochmalige Übernachtung in Copacabana (3810 m).

6. Tag:
Fahrt nach La Paz, ca. 3 ½ Std. für 155 km, Ankunft zum Mittagessen. Nachmittags kurzer Stadtbummel. Übernachtung im gutem Hotel in La Paz (3600 m).

7.  Tag:
Relaxtag in La Paz, optional mit Ausflug. Nochmalige Hotel-Übernachtung in La Paz (3600 m).

8. Tag:
Am Morgen einstündiger Flug nach Uyuni (3660 m). Dort erwartet uns ein Naturspektakel erster Güte: die grösste Salzpfanne der Erde. An ihrer Stelle befand sich einst ein prähistorischer See, der austrocknete und eine wüstenartige, über 10’000 km2 grosse Landschaft zurückliess. Die ist geprägt von schneeweissem Salz, Felsformationen und kakteenbewachsenen Inseln. In unseren Jeeps fahren wir nach Salinas (ca. 2 ½ Std.), Ankunft zum Mittagessen. Anschliessend Fahrt nach Alcaya (ca. 1 Std) und Besuch der berühmten Mumien. Rückfahrt nach Jirira am Fusse des 5432 m hohen Tunupa Vulkans am nördlichen Rand der Salzwüste. Übernachtung in einem der berühmten Salzhotels (3700 m).

9. Tag:
Der 5432 Meter hohe Tunupa ist unsere erste grosse Herausforderung, die wir gut akklimatisiert angehen. Jeeps bringen uns zum Ausgangspunkt auf ca. 4000 m Höhe. Es folgt eine konditionell fordernde, aber technisch unschwierige Wanderung, zeitweise durch Blockgelände, bis zum Aussichtspunkt Mirador auf 4600 m Höhe (4 – 5 Std.). Der Blick über den grössten Salzsee der Welt ist überwältigend – eine menschenleere Region am Ende der Welt. Die ganz Fitten können weiter aufsteigen bis auf 4900 m Höhe. Beim Aufstieg sind Viscacchias in den Steinen zu entdecken. Nach der Wanderung geht es zurück zu unserem Hotel, wo wir den Tag mit Blick auf den Tunupa-Vulkan ausklingen lassen (3700 m).

10. Tag: 
Am Morgen besuchen wir die Salzindustrie, bevor wir zur langen Fahrt (100 km) über den Salzsee starten. Inmitten des Salzsees steht die Insel Inkahuasi. Wir unternehmen eine kurze Wanderung auf dieser eindrucksvollen, mit Kakteen bewachsenen Vulkaninsel. Nach einem Picknick auf der Insel setzen wir unsere Fahrt über die schneeweisse Fläche fort. Übernachtung in San Juan de Rosario (3660 m).

11. Tag:
Fahrt auf schlechter Strasse durch gebirgige Strecke ins Grenzgebiet zu Chile. Hier unternehmen wir eine kurze Wanderung beim Vulkan Ollagu. Daraufhin Fahrt entlang der «Route der 5 Lagunen». Wir nehmen uns Zeit, die verschiedenen Lagunen zu besichtigen und zu geniessen. Zu sichten sind u.a. Vicunias und Flamingos. Übernachtung in einem Hotel im Herzen des Siloli-Wüste, einer Landschaft voller Farben und Kontraste auf 4300 m ü.M..

12. Tag:
Weiterfahrt durch die «Desierto Silioli». Nach 2 Std. erreichen wir den Nationalpark «Eduardo Avaroa». Besuch der farbenprächtige «Laguna Colorado», die Geysiren von Sol de Mañana und auch den Steinbaum, Übernachtung in einfachem Hotel in Quetena (4200 m).

13. Tag:
Heute steht unser 6000er auf dem Programm! Eineinhalbstündige Fahrt zum Fusse des 6008 m hohen Uturuncu. Unsere Fahrzeuge bringen uns auf 5500 m Höhe. In der Nähe des Sattels beginnen wir -gut akklimatisiert – mit dem technisch problemlosen und für jeden Wanderer machbaren Aufstieg. Für die rund 500 Hm Aufstieg rechnen wir mit ca. 3 ½ Std., für die 600 Hm Abstieg um die 1 ½ Std.. Wer möchte, kann auch den 5930 Meter hohen Nebengipfel bewandern, was gut 2 Std mehr beansprucht. Danach Fahrt nach Villa Mar (ca. 3 Std.), Eintreffen zum Sonnenuntergang. Übernachtung in einfachem Hotel auf 4020 m ü.M..

14. Tag:
Rückfahrt von Villamar via Uyuni nach Tupiza. Wir durchqueren das «Valle de las Rocas» und besuchen den Zugsfriedhof, Überbleibsel einer glorreichen Epoche. Erstmals nach langem halten wir uns wieder unter 4000 m Höhe auf; dies mit einem spürbaren Höhenverlust von über 1000 m. Übernachtung in gutem Hotel in Tupiza.

15. Tag:
Ruhetag in Tupiza mit Besuch der Sehenswürdigkeiten «Puerta del Diabolo» und «Canon del Inca». Nochmalige Hotel-Übernachtung in Tupiza (2850 m).

16. Tag:
Fahrt nach Potosi, 4 Std. für 260 km. Stadtbummel durch die ehemalige Kolonialstadt. Danach Fahrt nach Sucre, ca. 3 Std. für 155 km. Übernachtung in gutem Hotel in Sucre (2810 m).

17. Tag:
Stadtführung Sucre und Relaxen, nochmalige Hotel-Übernachtung in Sucre (2810 m).

18. Tag:
Morgens einstündiger Flug von Sucre nach La Paz, Nachmittag zur freien Verfügung. Übernachtung in gutem Hotel in La Paz (3640 m).

19. Tag:
Fahrt auf guter Strasse nach Sajama (5 Std., 256 km). Kalte Übernachtung in einfachem Hotel (4240 m).

20. Tag:
Besteigung Acotango (6058 m), 7 – 8 Stunden, 900 Hm.
Die Besteigung auf den 6058 Meter hohen Berg beginnt früh am Morgen. Unsere Geländewagen bringen uns auf ca. 5200 m Höhe zum Einstiegspunkt der Gipfelbesteigung. Der Weg führt über Gras, Schotter und Vulkangeröll und anstrengendes Büssereis an den Rand des Vulkans. Von hier geniesst man einen grandiosen Ausblick auf die umliegende Hochebene, Vulkane und in den Lauca-Nationalpark auf der chilenischen Seite. Nach einer wohlverdienten Pause erfolgt der Abstieg zurück zu unseren Geländewagen und Rückfahrt nach La Paz. Wandergruppe: Nach dem Frühstück 20-minütige Fahrt zu den Geysiren (Möglichkeit zu Bad in den heissen Quellen und Wanderung bei der chilenischen Grenze zu einer Lagune auf ca. 4700 m Höhe, total um die 4 Stunden. Die Wanderung biete eine schöne Flora. Mit Glück sind Wildpferde zu sehe. Danach Rückfahrt nach La Paz, Abendessen und Übernachtung in gutem Hotel in La Paz (3640 m)

21. Tag:
Relaxtag in La Paz, nochmalige Hotel-Übernachtung in La Paz (3640 m). Dieser Tag dient uns gleichzeitig als Reservetag.

22. Tag:
Letzte Möglichkeit für Shopping. Nachmittags 2-stündiger Flug von La Paz nach Lima, Abendessen im Transit und gegen 18 Uhr Heimflug mit Air France via Paris nach Zürich.

23. Tag:
Landung in Zürich am Sonntagabend, wo drei erlebnisreiche Wochen enden.



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